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17. März 2013

Gegen Winterdepressionen

Was braucht Frau um sich besser zu fühlen, wenn die Winterdepressionen zuschlagen?
Einen Wellness-Urlaub, neue Schuhe, oder eine neue Handtasche!
Da ich zur Zeit fast nie aus dem Haus komme, weil die Kinder im Rotationsprinzip krank sind und damit sich ans Bett und mich an die Bude fesseln, blieb nur die Handtasche. Dazu musste ich kurz meinen prall gefüllten "Will ich machen"-Ordner bemühen, in dem ich alle meine Wunschprojekte speichere, die ich irgendwann mal verwirklichen möchte. Ob ich es jemals schaffe ihn abzuarbeiten wage ich zu bezweifeln, aber das nur am Rande.
So entdeckte ich diese Handtasche wieder, in die ich mich vor einem halben Jahr unsterblich verliebt hatte. Jetzt endlich hatte ich die Zeit mir genauso eine zu machen, dafür ließ ich diesmal meine eigene Kreativität außen vor, denn die Vorlage war nach wie vor 100% mein Geschmack.
Zum Glück ist meine Lederkiste gut bestückt, so konnte ich direkt loslegen und mir ein nettes Frühlingsstück zaubern.
Das Wetter ist zwar immernoch viel zu winterlich, aber dank meines neuen Accessoires ist wenigstens meine Laune besser.
















12. März 2013

Geliebte Loops

So, jetzt zeige ich Euch doch noch nach und nach alles, was ich im Winter produziert habe, z.B. ... jede Menge Kinderloops.
Allerdings sind die tatsächlich erst Ende Januar bzw. im Februar entstanden.
Eigentlich hatten meine Kinder immer klassische Schals und wollten auch nichts anderes. Was der Bauer nicht kennt ...! Wie das aber bei den Kids so ist, gehen Schals, Handschuhe, Haarbänder, Mützen und sonstige Accessoires ja dauernd verloren oder kaputt. So auch die heißgeliebten Strickschals, einer nach dem anderen. Also habe ich mal in meine Jerseyrestekiste gegriffen und für jedes Kind zwei Loops gezaubert. Sie wurden mir sogar mit Jubel aus den Händen gerissen, aber ich glaube, sie hätten sich bei diesen Temperaturen sogar Putzlumpen umgewickelt statt ohne zu gehen. Erstmal mussten wir kurz zusammen üben die "8" um den Hals zu schlingen, aber seitdem sie das beherrschen, lieben die kleinen Monster ihre Schals und bisher ging auch keiner verloren.





18. August 2012

Feliz goes Wiesn

Jaja, die Wiesn naht.
Nicht dass ich irgendeine Verbindung zu Bayern oder dem Münchner Oktoberfest hätte, aber ich wollte immer schonmal ein Kinderdirndl nähen. Die sind einfach nur süß. Und da wir Freunde mit bayrischen Wurzeln haben, wurde deren eineinhalbjährige Tochter jetzt mal für die Wiesn ausgestattet, auch wenn sie dieses Event vermutlich in den nächsten 15 Jahren nicht besuchen wird.
Naja, es ist nicht gerade ein klassisches Dirndl (jeder Bayer würde mich verhöhnen, wenn ich das behaupten würde), aber immerhin angelehnt. Dafür habe ich einfach mal wieder die Feliz genommen, den Schnitt ein bißchen verändert, Herzchen drauf, Spitze dran, und ... fertig!




31. Juli 2012

Schick für die Schule

Die Einschulung meiner Großen naht. Es war also an der Zeit für, die passende Klamotte zu diesem einmaligen Event zu zaubern.
Meine Tochter wollte unbedingt eine Feliz, MIT Rüschen natürlich. Und da blau zur Zeit sehr hoch im Kurs steht, war die Marschroute klar.
Jetzt fehlt nur noch die Schultüte, die dringend mit einer Unterwasserwelt verziert werden soll, was ja zum blauen Kleid und zum Delphin-Schulranzen ganz gut passt. Die ist auch schon in der Mache und wird natürlich auch bald hier vorgestellt.
Ich frage mich nur, ob das nicht langsam ein bißchen viel "Traum in Blau" ist? Aber egal, der Wunsch meiner Tochter zählt, schließlich ist es ihr Tag.




19. Juli 2012

Schon wieder AllesDrin

Mal wieder Taschen.

Im Kindergarten bin ich als Taschennähmutter sehr beliebt. Mitllerweile besitzen mehr als die Hälfte der Erzieherinnen eine Tasche von mir, die sie sich zu passender Gelegenheit gewünscht hatten. Die erste Tasche, die ich als Elterngeschenk zur Verfügung gestellt hatte, war mehr eine Verzweifelungstat, weil uns für diese Erzieherin nichts passendes einfiel. Seitdem ist das Ganze ein Selbstläufer geworden und nicht mehr zu stoppen.

Hier also mal wieder aufs Neue, als Geburtstagsgeschenk, eine AllesDrin, voilà.


18. Juli 2012

Und das Leben ist doch ein Ponyhof ...

... zumindest bei uns.

Darf ich vorstellen, Glitzerli, Blümchen, und Bella (von links). Die Neuzugänge unserer Familie.



Mal wieder konnte ich nicht anders. Die Pferdebegeisterung meiner Mädels, die Tatsache, dass in diesem Haushalt nur ein (unglaublich hässliches) Steckenpferd existiert und das Wetter, dass Draussenaktivitäten ja leider komplett unterbindet, haben mich davon überzeugt, dass neues Spielzeug her muss. Und zwar um Pferderennen quer durch die Wohnung zu veranstalten, damit das destruktive Toben und Balgen der Kinder endlich ein Ende hat.
Mein Plan geht auf, zumindest im Moment, mal schauen, wie lange die Begeisterung noch anhält. Jetzt muß ich allerdings damit leben, daß unsere gesamte Wohnung ein Parcour ist und ich erstmal über diverse Hindernissen hüpfen muß, um von einem Zimmer in das nächste zu gelangen. Aber irgendwie tut mir das auch  ganz gut, ein bißchen beweglich bleiben schadet nicht.
Für alle, die sowas auch dringend brauchen, diese Pferde sind nach dem tollen ebook "Flotta Lotta" von farbenmix entstanden. Sehr gut erklärt und bebildert, empfehlenswert!





6. Juli 2012

Neues Patenkind, neuer Quilt

Etwas ist in meiner Sommerpause natürlich trotzdem entstanden. So ganz ohne geht es halt nicht.
Juhu, ich habe seit vier Tagen ein neues Patenkind und das musste natürlich gebührend benäht werden. Also habe ich der kleinen Maus eine Krabbeldecke gezaubert. Nicht ganz so aufwendig wie der Kommunionquilt für meine große Patentochter, aber ähnlich in der Farbgebung, und vor allem, schön fluffig und kuschelig.
Einziger Makel: Leider hat sich die Decke beim Quilten an einer Naht etwas verzogen und ist an einer Stelle etwas schief geraten, aber naja, das ist eben die Imperfektion des Handgemachten.


27. April 2012

70er Retro-Häck

Da die Kleiderschränke meiner Kinder schon wieder zum Bersten gefüllt sind, werden eben jetzt andere Kinder beglückt.
Aus Omis alter Bettwäsche ein Retro-Häckkleid, für die beste Freundin meiner ältesten Tochter. Naja, irgendwie ist sie mittlerweile wie mein viertes Kind, also wird sie auch genauso benäht.



19. April 2012

Xenia Farbenfroh

Nachdem die erste Xenia für meine Jüngste fertig war kam meine Große und wollte unbedingt auch so ein Kleid. Also auf ein Neues.
Glücklicherweise wächst sie gerade aus ihrer Rosa-Pink-Phase heraus, so daß ich etwas knalliges machen durfte. Okay, ein bißchen pink ist trotzdem dabei, aber es hält sich doch sehr im Rahmen.



16. April 2012

Maribella, die Erste

... aber mit Sicherheit nicht die letzte.

Diesen Schnitt musste ich gleich am Erscheinungstag haben und konnte ihn nur schwer ein paar Tage liegen lassen, bis ich Zeit hatte.
Ich will seit Ewigkeiten schon eine runde Ledertasche. Glücklicherweise bin ich stolzer Besitzer einer riesigen Menge Lederreste, da wir mal Beziehungen zu einer Polsterei hatten. Leider nicht gerade in den hippsten Farben, aber irgendwie mag ich auch gerne unaufdringliche Ledertaschen, die zu fast jeden Outfit passen. Und dafür kam mir das braune Leder ganz gelegen und der MARIbella-Schnitt erst recht.
Da mir der Originalschnitt als Handtasche etwas zu groß war, habe ich ihn auf 85% verkleinert und sie oben an der Öffnung etwas verkürzt. Jetzt hat sie die perfekte Größe mit einem Durchmesser von etwa 40cm.
Für kleine, aber feine Farbakzente habe ich nur ein paar bunte Paspeln hergestellt und auf jeglichen weiteren Schnick-Schnack verzichtet. Die Träger mussten etwas länger werden, da ich meine Handtaschen immer über der Schulter und, aus Sicherheitgründen, gerne unter dem Arm trage.




15. April 2012

Das nächste Kleidchen

Ich hatte es Euch ja schon angedroht, ich nähe mich durch einen Haufen Kleidchenschnitte. Diesmal war es die Feliz.
Meine mittlere Tochter steht total auf wallende Kleider, die richtig schön fliegen wenn man sich dreht. Da hat sich mir doch gleich dieser Schnitt aufgedrängt. Die Rüschen habe ich allerdings weggelassen, da das Kleid eher alltagstauglich als festlich werden sollte. Außerdem sind meine kleinen "Haudegen" irgendwie keine "Rüschenmädchen".
Jedenfalls wurde hier definitiv ein neues Lieblingsstück geboren.  Ich konnte sie nach der Fotosession nur mit Mühe dazu bringen das Kleid aus- und etwas jahreszeitengemäßes anzuziehen. Und das auch erst, nachdem der Drehwurm sich gelegt hatte und Kind wieder gerade stehen konnte.



13. April 2012

Die erste Xenia

Ich weiß gar nicht, wieso ich früher so ungern Kleidung genäht habe. Das hat sich in letzter Zeit völlig geändert. Ich fange an mich mit Hingabe durch die Schnittmuster-Kollektion von farbenmix zu nähen. Vielleicht liegt es daran, daß meine Kinder so gerne Kleidchen tragen und da gibt es ja nun wirklich ziemlich viele zauberhafte Schnitte.
Diese Mal habe ich mir also die Xenia vorgenommen. Gewünscht wurde von meiner Jüngsten etwas mit Häkelblumen, ansonsten hat das Kind mir völlige Freiheit in meiner Kreativität gelassen. Leider habe ich schon während des Zuschneidens festgestellt, daß der pinkfarbene Stoff doch ziemlich dünn und durchscheinend ist, also musste das gesamte Kleid doppellagig gezaubert werden, was dann doch etwas zeitintensiver war als ich gedacht hatte. Dennoch, das ist dabei herausgekommen, jetzt fehlt eigentlich nur noch der Sommer!



11. April 2012

Urlaubs-AllesDrin

Gestern Abend hatte ich mal wieder Lust eine Tasche zu nähen. Beim Schnitte durchwühlen fiel mir dieses schöne Freebook in die Hände. Und da ich die letzte große Alles Drin verschenkt habe, musste für mich natürlich eine neue her. Vor allem im Hinblick auf den Urlaub eignet sie sich super für Unternehmungen, Strand etc.

Nach einer ganzen Weile Stöbern im Stoffschrank hatte ich endlich die passenden Stöffchen gefunden, komischerweise mit viel pink, normalerweise ist das eigentlich nicht meine Farbe. Aber hier hat es gepasst und für eine fröhliche Sommertasche genau das Richtige.
Innen habe ich noch ein paar Seitenfächer aufgesetzt, damit der Kleimkram, wie Handy, Schlüssel und Portemonnaie in der grooooooooooßen Tasche schnell auffindbar ist.



10. April 2012

Dreierlei Gehäcktes

Bald steht der Urlaub an, Sommer, Sonne, Strand, juchee! Dafür müssen aber erst noch ein paar neue Klamotten her.
Ich habe zwar die Sommersachen noch nicht aus dem Winterschlaf geweckt, warum auch, bei 3 Grad, aber ein paar neue herstellen schadet ja nicht. Schließlich wachsen die Racker unaufhörlich und ich werde das eine oder andere Lieblingsteil schweren Herzens und unter Tränen meiner Kinder aussortieren müssen. Da trösten doch ein paar neue Kleider gleich über den Trennungsschmerz hinweg.
Für den Anfang gibt es erstmal für jedes Kind ein gemütliches Jerseyhäckkleid.
Nachdem Oma die süßen Stoffe ausgesucht und geschenkt hatte, durften die Mädels ihr Design selber wählen. Das hat sich in den letzten Jahren bewährt, dann sind sofort die Besitzverhältnisse geklärt und es gibt keinen Streit oder Neid. Naja, getauscht werden die Kleider trotzdem in alle Richtungen. Macht ja auch Sinn, bei drei Mädchen, die mittlerweile fast alle die gleiche Größe haben, erweitert das enorm die morgendlichen Anziehoptionen.
Für Fotos mit Kindern in den Kleidchen ist es leider zu kalt, also mal wieder nur am Bügel, schließlich wollen wir gerne gesunde Kinder mit in den Urlaub nehmen.




29. März 2012

Häcktop zur Probe

Jetzt beginne ich mal langsam mit der Sommerkollektion.
Ich habe hier so einige sommertaugliche Jerseystoffe liegen, die zu Kleidchen werden wollen. Da meinen Kindern die Häcktops so gut gefallen, und mir übrigens auch, werde ich wohl mindestens drei davon als Kleider produzieren müssen.
Die Stoffe haben sich die Mädels schon ausgesucht und die Farbgebung der Häkelkragen auch. Was soviel heißt wie: "Los Mama, wir wollen unsere Kleider lieber gestern als heute, auch wenn draußen nur 10 Grad sind". Da ich aber bisher noch nie Häcktops/Häckkleidchen gemacht habe, hier erstmal ein Probestück. Das geht ja wirklich fix und einfach, da kann ich getrost in die Massenproduktion einsteigen.
Ich häkel dann jetzt mal ein bißchen.

26. März 2012

Der laaaaaange Weg zum Quilt (3)

Bevor ich mit dem Quilten angefangen konnte, musste ich erstmal in einem Quiltforum um Anregungen bitten, denn irgendwie war ich mir plötzlich so gar nicht mehr sicher was ich eigentlich will.
Nach drei langen Tagen anschauen, überlegen, Tipps einholen, hin und her drehen, brüten, weglegen, wieder rausholen, anstarren und auf Inspiration warten, wusste ich endlich, wie ich es machen werde.
Ich fing also erstmal an die elf einfarbigen Kreise im Nahtschatten zu quilten, was schon die erste qualvolle Arbeit war. Im Freihandquilten bin ich nicht geübt und akurat genug um das zu schaffen, und bei jedem Kreis die gesamte Decke unter die Maschine zu kriegen und während des Nähens zu drehen war ein unendliches Gewürge. Nach vielen Stunden war das dann endlich zufriedenstellend gelungen.
Aber nicht, daß ich hätte aufatmen können, es warteten ja noch weitere 32 Halb- und Dreiviertelkreise auf dieselbe Behandlung, was mir ein bißchen den Schweiß auf die Stirn trieb. Wobei ich im Nachhinein sagen muß, das war einfacher als eine volle Runde und ging mir auch viel schneller von der Hand. Ich brauchte also nur etwa die gleiche Zeit für die 32, wie vorher für die 11 Kreise.

Juhu, jetzt war wirklich mal ein Bergfest angesagt und ich legte das Teil beruhigt für etwa 2 Wochen in die Ecke und rührte es nicht an. Ich brauchte dringend eine quiltfreie Phase, ich fing schon an davon zu träumen. Außerdem hatte ich auch mal wieder ein paar andere Dinge zu erledigen, mein Mann fing schon an zu maulen und nannte mich besessen.

Letzte Woche war ich dann wieder bereit für "mein Baby". Ich wollte gerne noch die weißen Stellen stippeln, also runterquilten, damit die Kreise auch richtig schon hervorspringen gegenüber dem Hintergrund. Ich hatte zwar bis dahin schon viel geübt und auch kleine Teile, wie Kissen, Kosmetiktäschchen, etc. gestippelt, war aber dann doch etwas unsicher, ob ich das auch mit dem großen Stück unter der Maschine schaffen werde.
Nach einer halben Stunde Spielerei mit der Fadenspannung hatte ich endlich die optimale Einstellung gefunden, damit nicht dauernd der Faden reißt beim Quilten.

Los gings, große Anschiebefläche schaffen, rutschfeste Handschuhe an, und ... riesige Überraschung, das Stippeln klappte dermaßen reibungslos, ich konnte es gar nicht glauben. Wieso hatte ich davor eigentlich immer soviel Respekt?



Nach drei Abenden mehr oder weniger intensiver Arbeit war es vollbracht, genäht, gequiltet und die Fäden vernäht. Jetzt warteten nur noch 7 Meter Binding darauf die Decke zu umranden.


Das war eher unspektakulär und ging schnell, nur die Rückseitennaht kostete mich nochmal einen langen Abend gemütliches Sticheln vor dem Fernseher.

Und hier ist das kostbare Stück.



Muß ich das schöne Teil wirklich verschenken, schluchz? Naja, er wird meine Nichte hoffentlich viele Jahre lang begleiten, das ist es wert.

Irgendwie fühle ich mich ein bißchen leer, ich muß mir jetzt erstmal neue Projekte suchen um diese Lücke zu füllen.

Soviel also zu meiner ersten richtigen Quilterfahrung, danke fürs Lesen und Mitleiden.

23. März 2012

Der laaaaaange Weg zum Quilt (2)

... gewaschen, getrocknet, gebügelt, jetzt kann es endlich losgehen mit dem Zuschneiden.
260 kleine Teile müssen es werden, da läuft schon mal der Rollschneider heiß. Nach zwei Stunden Arbeit ist es vollbracht und vor mir liegt ein kleiner, feiner Haufen Zuschnitte.



Jetzt kommt der Teil der Arbeit, den ich am meisten hasse, STECKEN. Gerade Nähte stecke ich vorher nicht mehr, das klappt ja auch ohne Nadeln sehr gut. Leider habe ich mich beim Muster für Kreise entschieden, was leider gesteckt werden muss, damit die Blöcke hinterher auch akurat und die Kreise auch wirklich rund sind. Also los, Augen zu und durch.


Hier musste ich in 10er Schritten arbeiten, 10 Stücke stecken und dann zusammennähen, dann wieder stecken und nähen, sonst wäre ich durchgedreht :-)
Und jetzt ran an das Bügelbrett und alle Blöcke ordentlich bügeln.


Juhuu, jetzt kann ich endlich die Blöcke so auf dem Boden auslegen, damit ich einen ersten Eindruck davon bekomme, wie es am Ende aussehen wird. Naja, mir bleibt auch gar nichts anderes übrig, sonst weiß ich nämlich nicht wie sie zusammen gehören. Hoffentlich gibt es den erhofften Wow-Effekt und nicht große Enttäuschung.
So dann mache ich mich mit meiner Skizze mal ans Puzzlen. Und ...*trommelwirbel*, glücklicherweise Wow nicht Autsch.


Da bin ich doch gleich richtig motiviert die "Puzzleteile" zusammenzunähen. Immer schön vier Teile zum Quadrat, so daß man immer größere Quadrate aneinander näht. Am Anfang war das ja noch recht einfach, die Kreise waren offensichtlich gut gesteckt und genäht, denn es trafen eigentlich alle Nähte ziemlich sauber aufeinander. Je größer die Quadrate allerdings wurden, mussten mehr Nähte aufeinander treffen und da war es schon das ein oder andere mal nötig zu tricksen und zu kaschieren. Alles in allem hat es aber ohne größere Pannen gut geklappt.
Ich war so im Arbeitsrausch, daß ich bei einigen Arbeitsschritten völlig vergessen habe Fotos zu machen. So enstand zum Beispiel die Bordüre aus den bunten Stoffquadraten komplett undokumentiert. Erst als ich das Top komplett fertiggestellt hatte kam mir das wieder in den Sinn.


Jetzt fehlt nur noch das Quilten, wobei das Wort NUR hier eigentlich fehl am Platz ist, aber davon mehr beim letzten Teil meiner Quiltenstehungsgeschichte.

15. März 2012

Der laaaaaange Weg zum Quilt (1)

Ich quilte jetzt schon eine ganze Weile, aber immer nur kleine Sachen wie z.B. Kissenhüllen. Jetzt habe ich mich zum ersten Mal an eine Tagesdecke (Größe 1,40 x 2,20m) gewagt. Der Anlass ist die Kommunion meines Patenkindes, schließlich will man da ja mal was richtig bleibendes schenken.

Schon das Design hat mich mehrere Stunden gekostet: Was will ich überhaupt, wie groß soll er werden,  wie ordne ich die Blöcke an, welche Farben harmonieren miteinander, ist das nicht zu kindlich, ist das nicht zu erwachsen ...? Fragen über Fragen. Es hat mich etwa 20 Entwürfe (per Hand gemalt) gekostet, bis ich endlich das perfekte Stück in Händen hielt. Hier nur eine kleine Auswahl, der zum Teil völlig misslungenen Kunstwerke.


So war also endlich die erste Hürde genommen.

Leider hatte ich dann auch eine ziemlich genau Vorstellung davon wie die Stoffe aussehen sollen, das nächste große Problem war geboren, die Stoffsuche.

Habt Ihr schon einmal probiert etwa 30 Stoffe zu finden, die zwar nicht genau zusammen passen, aber auf jeden Fall miteinander harmonieren müssen? Das Internet ist da keine wirkliche Hilfe, denn die Farben sind immer etwas anders als es auf dem Bildschirm aussieht. Also musste ich mal wieder Stoffläden aufsuchen. Etwas, das ich zugegebenermaßen sonst nicht mehr so häufig tue. Berlin hat da ja wirklich genug zu bieten, allerdings muß man dafür von einem Stadtbezirk zum nächsten düsen, was zeitraubend und kilometerfressend ist und mehrere Tage in Anspruch nimmt. Insgesamt habe ich etwas 8 Stoffgeschäfte verschlissen, bis ich alles beisammen hatte. In den letzten Geschäften habe ich dann schon nichtmal mehr auf die Preisschilder geschaut, ich war einfach nur erleichtert die richtigen Stoffe zu finden, ich hätte fast jeden Preis gezahlt. Ich war aber auch kompromisslos bei meiner Wahl, schließlich soll das gute Stück perfekt werden.
Und das ist die Ausbeute.


Jetzt aber erstmal in die Waschmaschine ihr hübschen Fetzen, ein Arbeitsgang der mich wirklich ausbremst. Am liebsten möchte ich nämlich immer sofort loslegen.

Fortsetzung folgt ...


9. März 2012

Retro-Täschchen

Seit Ewigkeiten habe ich hier alte 70er Jahre Stoffe rumliegen, alte Bettwäsche, Kissenbezüge,Tischdecken, etc. Trennen konnte ich mich von den Sachen nie, denn irgendwie sind die Stoffe ja schon ziemlich stylisch, wenn auch zum Teil schon ausgeblichen oder morsch. Jetzt habe ich mal angefangen Kleinigkeiten daraus zu zaubern. Den Anfang machen diese Schminktaschen, eigentlich waren es mal sechs, aber zwei davon bin ich so schnell an eine Freundin losgeworden, daß ich es noch nichtmal geschafft habe vorher Fotos zu machen.
Der rote Stoff war echt schwierig zu fotografieren, irgendwie kommt die Farbe hier nicht so raus wie sie eigentlich ist.

4. März 2012

Besser spät ...

Ich darf gar nicht auf das Datum meines letzten Posts schauen, das ist ja ewig her. Aber irgendwie hatte ich mal wieder weder Zeit noch Muse zum bloggen. Dauernd war etwas wichtiges, das mir weder Zeit zum Nähen noch zum bloggen ließ. Deshalb muß ich die Faschingskostüme meiner Kinder leider sehr verspätet vorstellen.
In der Kita gab es ein ziemlich abstraktes Faschingsmotto, das Raum für alles und nichts ließ, nämlich Farben. Meine Große wusste sowieso schon was sie wollte, eine Meerjungfrau stand fest, das Motto war ihr völlig egal. Die Zwillinge hingegen hatte gar keine Vorstellung von ihren Kostümen, da konnte ich also kreativ werden. Zum Thema Farben fiel mir zuerst gar nicht sinnvolles ein, außer dem Regenbogen, der dann auch sofort Anklang fand, sowohl bei meiner Tochter als auch bei mir, denn ein Kleid in Regenbogenfarben zu zaubern, das war kein Problem. Da ich noch einen hübschen, geerbten, weißen Anzug hatte, wollte ich gerne darauf aufbauen. Und was bietet sich bei 4jährigen da besser an als ein Einhorn! Auch diese Idee wurde sofort dankbar angenommen und so musste ich mich hier nur noch um Ohren und natürlich das Horn kümmern. Auch das stellte mich glücklicherweise nicht vor unlösbare Probleme. Das Meerjungfrauenkostüm konnten wir auch erben und musste nur ein bißchen geändert werden, so daß Fasching diesmal sehr relaxed angegangen werden konnte. In diesem Sinne nachträglich Alaaf und Helau